Die ersten Wochen auf Curaçao

Die ersten Wochen auf Curaçao

Blauwasserleben, Liegeplätze, Wartung, Curaçao
Wir leben uns auf Curaçao ein.

Ein Tour über den Golfplatz

Lange ist es her seit wir das letzte Mal in einer Marina waren. So nutzen wir das jetzt auch fleissig um einmal am Tag einen Spaziergang über den Golfplatz zu machen, welcher praktischerweise um den ganzen Hafen herum geht.

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Wir profitieren von den gepflasterten Wegen in fast alle Richtungen. So fragen wir uns dann auch oft in welche Richtung wir gehen sollen. Langsam wissen wir welcher Weg in einer Sackgasse endet und wo wir eine schöne Runde laufen können.

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Eine unserer längeren Runden geht über Strassen, wo angelegt wurden um Platz für eine neue Siedlung zu schaffen, und führt fast hinunter ans Meer. An einem dieser Ausflüge erleben wir wieder einmal einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Zuerst die Arbeit dann das Vergnügen

Wir verbringen die Tage in der Regel bis nach dem Mittagessen, welches wir immer erst zwischen 13:30 und 14:00 Uhr zu uns nehmen, vor dem Computer und arbeiten an unseren Projekten. Am Nachmittag kommt dann die Arbeit am Schiff dran. So haben wir alle Kleider aus meinem Schrank frisch gewaschen und den grössten Teil in Vakuumbeutel verpackt. Dafür läuft die Waschmaschine täglich, mindestens zwei Mal pro Tag. Mehr können wir nicht zum Trocknen im Cockpit aufhängen.

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Und dann gibt es eben diese Tage wo uns plötzlich die Lust nach einem Eis überkommt. Nur woher nehmen? Ein Glück, dass Freitag ist und das Restaurant Boca 19 hat offen. So fahren wir mit dem Dinghi um die Ecke in die Einfahrt zu Spanish Water. Sie haben keine Auswahl an Eiscreme aber die Bedienung gibt sich grosse Mühe für uns etwas Schönes zusammen zu stellen. So sind wir einfach nur glücklich endlich wiedermal ein Eis zu essen.

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Die Zeit vergeht und uns läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn wir sehen was da an den anderen Tischen serviert wird. Lust zum Kochen haben wir gerade auch keine mehr, so bleiben wir auch noch für den Hauptgang.

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Einkaufen mit freundlicher Unterstützung

Mit Ruud, unserem Freund von der Wireless, wo hier auf der Insel wohnt, geht es auf Einkaufstour. Apotheke, Chandler, Baumarkt und am Schluss zu Van Den Tweel. Ohne Auto nicht zu machen. Wir sind dankbar, dass er sich für uns Zeit nimmt und uns mit seinem Auto an die verschiedenen Orte fährt. Am Ende des Tages haben wir ordentlich was zu schleppen. Ein Glück gibt es hier in der Marina kleine Anhänger um alles zum Schiff zu karren.

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Beim Verstauen nehme ich eine Bewegung wahr. Wir haben Besuch bekommen. Ein kleiner Gecko flüchtet. Wir bewaffnen uns mit Taschenlampen und gehen auf die Suche. Nun wissen wir mit was wir es zu tun haben. Weil er auf der meerla ein sehr einsames Leben fristen müsste versuchen wir ihn einzufangen. Nachdem er uns ein paar Mal durch die Lappen gegangen ist, erwischen wir ihn dann doch noch. Im Massbecher bringen wir ihn an Land und setzen ihn in einem Gebüsch wieder aus. Die Rettungsaktion war erfolgreich.

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Wir sind auf Entzug

Nein, wir nehmen keine Drogen! Aber wir sind in der Zeit auf Bonaire richtig Brändi Dog süchtig geworden. Ein Glück, dass Martina und Daniel von der Vairea ebenfalls nach Curaçao gekommen sind. Sie haben ein Brändi Dog dabei und schnell ist ein Termin für einen gemeinsamen Spieleabend gefunden. Wir spielen in der «klassischen» Zusammensetzung wie auf Bonaire, Frauen gegen Männer. Doch eine neue Insel bringt neues Glück. So werden wir Männer von den Frauen dieses Mal so richtig abgezockt. Nicht die kleinste Chance geben sie uns, und gewinnen alle Spiele des Abends. So muss Nelly diese Nacht wohl im Dinghi schlafen...

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Lass es glänzen

Die «Love» Skulptur unserer Nachbarn wurde gewaschen damit sie wieder richtig glänzt. Auch unsere meerla soll wieder glänzen, dafür sind wir ja auch in die Marina gekommen. Ich stecke gerade in einer kreativen Krise. Also nehme ich mir eine Auszeit vom Computer und starte mit einer Runde Netinox um den rostfreien Stahl wieder rostfrei und hübsch glänzend zu machen.

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Doch ein Blick in die Unterhaltskiste genügt um zu wissen, dass zuerst ein neuer Task auf der Liste steht. Der Deckscleaner, welcher auf Bonaire wegen einer undichten Flasche in eine neue Flasche umgefüllt wurde, ist ausgelaufen. Die PET-Flasche hat die Überfahrt hierher nicht überlebt. Also die ganze Kiste raus auf den Steg, ausräumen, und alles Waschen. Jetzt sieht man mal wie aggressiv dieses Mittel ist. Wo es mit Aluminium in Kontakt gekommen ist sieht das Alu ganz zerfressen aus. Zum Glück war alles in diesem dichten Lagerbehälter.

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Als alles frisch gewaschen und sauber ist wird alles wieder in die Kiste verstaut. Deckscleaner haben wir jetzt keinen mehr. Gebraucht haben wir ihn sowieso schon lange nicht mehr. Mit dem Netinox mache ich mich noch an die eigentliche Arbeit und behandle am Bug noch alle rostigen Teile.

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