Begegnung mit sym­pa­thischen Welt­besegler

Begegnung mit sym­pa­thischen Welt­besegler

Vorbereitung, Kommunikation, Menschen, Schweiz
Tut es einfach - Frisch gebackene Weltbesegler machen uns Mut für unser geplantes Abenteuer.

Minus einige Fragen, beantwortet von aktuellen Weltbesegler

Zu Beginn unseres Projektes schwirren uns viele Fragen im Kopf herum. Ein Teil davon können wir mit Bücher und lesen im Internet beantworten. Alles wird da aber leider nicht beschrieben und vor allem bleiben viele Emotionen zwischen den Buchstaben hängen. Ich habe das Buch «Weltbesegelung jetzt» gelesen - übrigens ein super informatives Buch, es ist allen zu empfehlen - und bin auch auf die Website davon gelangt. Siehe da, das ist eine junge Crew, die vor wenigen Tagen von ihrer 5-jährigen Weltbesegelung in die Schweiz zurückgekehrt ist. Sofort kontaktiert, können wir heute Abend ein sehr spannendes Gespräch mit zwei ganz tollen Menschen führen.

Brand heisse Infos von der Seluna-Crew

Das sympathische Paar Gesina und Leo von der Seluna erzählen uns sehr, sehr viel. Sie geben uns eine Menge wertvolle Informationen mit auf den Weg. Die Themen sind Vielschichtig, hier einige Stichworte dazu:

- Die Personensicherheit haben sie hoch geschrieben, so waren sie auf dem Boot nachts immer angebunden, auch im Cockpit und am Tag verliess keiner das Cockpit ohne es dem anderen mitzuteilen.

- Bevor es dunkel war haben sie jeweils gerefft, damit der, der keine Wache hatte in Ruhe schlafen konnte.

- Bei der Yacht ist eine grosse Badeplattform von Vorteil, da dort sehr viel erledigt wird - alles was Schmutz macht.

- Im Cockpit empfehlen sie genügend Platz zum Liegen, da dies für die Wachgänge angenehm ist.

- Für den Energieverbrauch an Bord reichten ihnen 2 gute Solarpanels und ein Windgenerator, den sie allerdings nur wenig gebraucht haben.

- Das Dinghi soll vor Anker am Schiff aufgehängt und angekettet sein, da diese leider allzu oft zu Diebesgut werden.

- Der Abfall ist ein grosses Problem und soll am besten schon bei der Quelle angepackt werden. Daher nach Möglichkeit beim Einkauf schon alles auspacken und umfüllen. Organisches geht über Bord und der Restmüll der noch entsteht wird fachgerecht entsorgt oder zur absoluten Not am Strand verbrannt. Den Müll nicht den Einheimischen für 1 Dollar geben und diese kippen ihn dann am anderen Ende der Insel wieder ins Meer!

- Zum Thema Sozialleben können sie uns beruhigen, die Langzeitsegler unterwegs sind wie eine grosse Familie. Auch wenn die Freunden und Familien zu Hause schmerzlich vermisst wurden, sind sie in 5 Jahren nur 1-mal in die Heimat zurückgekehrt.

Es ist ein aufregender, total spannender Abend für uns, all dies und vieles mehr aus erster Hand zu erfahren. Sie beantworten unsere Fragen und tischen ihre Erlebnisse noch brüh warm auf. Hier kommen auch die Emotionen nicht zu kurz. Sie vermitteln uns das Gefühl, dass eine Weltumsegelung nichts Kompliziertes ist und man am besten einfach sofort lossegeln soll. Man lernt es automatisch, wenn man denn unterwegs ist. Und man soll es vor allem einfach tun, denn es ist eine wunderbare Reise!
Wir sind also auf dem richtigen Weg und sie machen uns Mut, dass wir vielleicht schon etwas früher gehen können als gedacht…

Und ganz wichtig: Tut es einfach! Es ist nicht schwer, man lernt es unterwegs von selbst!

Danke Gesina und Leo, bei weiteren Fragen kommen wir wieder auf euch zurück und wir wünschen euch gutes Einleben in der Schweiz!
Das Buch von der Seluna-Crew: Weltbesegelung jetzt, bei Amazon