Verblüffende Vögel – die Ostküste Neuseelands

Verblüffende Vögel – die Ostküste Neuseelands

2025, Landausflüge, Neuseeland
Von Flugkünstlern und flugunfähigen Vögel über weisse Riesen bis zu zerstörten Gebäuden. Wir erkunden die ...

Dunedin und Otago Peninsula

Wir sind an der Ostküste der Südinsel angekommen und da interessieren uns ganz besondere Bewohner. Doch als erstes gehen wir in die Stadt Dunedin und sehen uns trotz Regen im Stadtzentrum etwas um.

Besonders der Bahnhof ist ein sehenswertes und markantes viktorianisches Gebäude – ein architektonisches Wahrzeichen der Stadt. Nicht nur von aussen, auch im Innern ist es unglaublich prunkvoll, besonders die ehemalige Fahrkartenhalle, die einen Mosaikboden hat, der aus fast 750'000 Fliesen aus Royal Doulton-Porzellan besteht. Wir bestaunen eine Weile diese kunstvollen Innenräume, bevor wir weiterziehen und andere Gebäude oder Kirchen in ähnlichem Stil bewundern.

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Nachdem wir es uns in einem Kaffee gemütlich gemacht haben, fahren wir mit unserem Auto Richtung Otago Halbinsel. Auf einer schmalen, sehr kurvenreichen Strasse, die sich über die Hügelkuppen schlängelt, fahren wir mit herrlichen Ausblicken bis an das Inselende.

Flug Künstler

Hier stehen wir vor dem Royal Albatross Center, das uns ermöglicht Königsalbatrosse zu beobachten. Es ist der einzige Ort auf der Welt, wo eine Albatros-Kolonie auf dem Festland lebt. Bereits bevor wir bis zum Observatorium kommen, sehen wir diese Giganten über uns hinwegfliegen, was uns hoffen lässt, dass wir heute die Chance haben, Königsalbatrosse von Nahem zu sehen.

Denn einen Albatros haben wir letztes Jahr beim Verlassen von Neuseeland hinter meerla fliegen sehen, doch wir wissen nicht, ob es ein Königsalbatros war oder ein anderer.

Vom Observatorium aus, einer Holzplattform, können wir nun lange Zeit viele Königsalbatrosse und ihre Küken beobachten. Die Jungen werden von ihrem Vater oder der Mutter behütet. Es sind unglaublich elegante und grosse Vögel, die herrlich mit dem Wind gleiten und kaum einen Flügelschlag machen.

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Albatrosse sind die grössten Seevögel der Welt, ihre gewaltige Flügelspannweite können über 3 Meter betragen! Sie sind um die 125 cm gross! Normalerweise brüten sie auf abgelegenen Inseln und verbringen über 85% ihres Lebens auf See, fernab von Land und den Menschen.
Albatrosse sind bekannte Ozeanwanderer und legen von ihren Brutgebieten kommend sehr weite Strecken zurück, um sich in Oberflächennähe von Kalmaren und Kraken zu ernähren. Die Brutvögel kehren im September hier auf die Otago-Halbinsel zurück, um sich nach einem Jahr allein auf See wieder mit ihren Lebensgefährten zu vereinen. Danach bauen sie ihr Nest und legen nach zahlreichen Paarungsversuchen das einzelne grosse weisse Ei ab. Sie brüten langsam und legen nur alle zwei Jahre ein Ei pro Paar!

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Die Eltern teilen sich das Brüten, das 80 Tage dauert. Die Küken schlüpfen von Ende Januar bis Anfang Februar, und im ersten Monat bewachen beide Eltern das Küken abwechselnd, um es vor Raubtieren zu schützen. Danach bleiben die Küken allein im Nest. Die Eltern kommen nur alle paar Tage mit Futter zurück. Es dauert ganze acht Monate, bis aus den kleinen Flauschbällchen nicht mehr ganz so kleine Jungtiere werden, und im September wagen sie ihren ersten Flug! Zwölf Monate nach ihrer Ankunft und erst nachdem ihre Küken abgeflogen sind, verlassen die Eltern die Kolonie endgültig, um erneut ein Jahr auf See zu verbringen und sich wieder in Form zu bringen, bevor sie in der folgenden Saison erneut zum Brüten zurückkehren.

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Nach diesem wunderbaren und spannenden Erlebnis fahren wir noch zur Sandfly Bay, zu der wir durch viel Sand herunterlaufen. Ein lustiger Spaziergang durch Sanddünen, der uns schnell nach unten bringt. Und da treffen wir auf einige wenige Seelöwen, die wir in gebührendem Abstand beobachten.

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Der Weg zurück die Sanddünen hoch gestaltet sich etwas anstrengender, denn wir kommen immer zwei Schritte vorwärts und einer rutschen wir im Sand wieder zurück...

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Virtuose Schwimmer

Pinguine – Tiere, die wir noch nie in freier Wildbahn gesehen haben, leben hier an der Küste von Neuseeland. Gestern Abend hatten wir schon gehofft, welche zu sehen, das ist uns aber nicht geglückt, denn sie sind leider sehr selten geworden und auf dem Festland vom Aussterben bedroht. So gehen wir heute nach einem regnerischen aber gemütlichen Start in den Tag zur Station für Gelbaugenpinguine. In diesem privaten Ökoreservat, das sich dem Schutz der Tiere widmet, fahren wir mit einem Bus Richtung Küste und von da geht es zu Fuss weiter zu den Klippen und wir halten Ausschau nach den seltenen Gelbaugenpinguine. Wir haben Glück und sehen vier Tawaki (Fjordland-Pinguine), einer der seltensten Pinguine auf dem neuseeländischen Festland! Aktuell werden sie noch auf 2'500-3'000 Brutpaare geschätzt. Wir freuen uns so, dass wir das Glück haben, diese wunderschönen Tiere in freier Natur eine Zeitlang beobachten zu dürfen.

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Wir können hier auch einige Seelöwen und Königsalbatrosse beobachten, die in der Ferne dahinschweben.
Auf dem Weg zurück sehen wir noch ein Kororā Küken (Zwergpinguin), das in seinem Nest auf die Futterlieferung durch die Eltern wartet.

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Nach diesem wunderbaren Erlebnis geht es zurück und wir besuchen die Aufzuchtstation, wo die kranken und verhungernden Pinguine gepflegt werden. Hier sehen wir einige Hoiho (Gelbaugenpinguine), denen es leider nicht gut geht. Diese Pinguine sind vom Aussterben bedroht, es werden jedes Jahr weniger Brutpaare, lediglich 143 davon wurden in diesem Jahr gezählt. Durch die menschliche Aktivität wird ihnen die Nahrungsgrundlage und den Lebensraum entzogen, so dass angenommen wird, dass bis in zwei Jahrzehnten diese Art ausgestorben ist. Traurig, aber trotzdem sehr glücklich, diese wundervollen Tiere gesehen zu haben, kehren wir in die Stadt und zu unserer Unterkunft zurück.

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Auf unserem Weg weiter Richtung Norden besuchen wir in Dunedin noch den Botanischen Garten. Dies ist ein sehr grosszügig angelegter, alter Garten mit teilweise sehr alten und mächtigen Bäumen. Uns interessiert heute mal besonders der Rosengarten. Dieser ist sehr gross und vielfältig, mit einer Geschichte zu den Rosenzuchten. Zuerst beschnuppern wir die alten Rosen Sorten, bevor wir uns weiter zu neueren Zuchten schnuppern. Wir stellen beide fest, dass die neueren Sorten enorm stärker duften als die älteren, was aber nicht heisst, dass diese für uns alle wohlriechend sind!

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Wir ziehen zum Shag Point weiter, wo wir etwa 100 Seebären zusehen können, wie sie sich in der Sonne räkeln oder im Wasser ihre Pirouetten drehen. Es ist einfach nur herrlich diese Tiere zu beobachten, die manchmal tollpatschig wirken, dann wieder unglaublich agil und verspielt, oder einfach nur zum Brüllen lustig sind. Es ist bisher unser bester Ort um die Seebären zu beobachten.

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Kugelrunde Felsen soll es am Moreaki Beach geben. Das hört sich interessant an und möchten wir uns gerne ansehen. Leider so auch viele andere Touristen. Wir spazieren zum Strand und sehen viele dieser Kugeln, die aus dem Sand oder der Klippe herausragen oder einfach am Strand stehen. Eine unglaubliche Formation, die sich da über Jahrmillionen gebildet hat und sich heute als runde Felsen präsentiert, die teilweise von der Erosion zerfällt.

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Wir ziehen bis Oamaru weiter, wo wir unsere rot-schwarze Unterkunft beziehen und früh Abendessen, denn wir haben heute um 8 Uhr abends noch ein Stelldichein mit den Blauen Pinguinen (Kororā). Hoffentlich sehen wir welche! Hier in Oamaru gibt es eine Kolonie von freilebenden Blauen Pinguinen, die von einem Observatorium aus beobachtet werden können, wenn sie beim Eindunkeln von ihrem Tagestrip im Meer zurückkommen, an Land gehen und ihre Nester aufsuchen. Dieses Schauspiel möchten wir gerne erleben, auch wenn es hier leider nur mit vielen anderen Menschen von einer Tribüne aus möglich ist.

Wir warten einige Zeit und plötzlich kommen sie im Meer angeschwommen, lassen sich von den Wellen auf einen Stein tragen und stehen auf. Müde von ihrer 50km langen Strecke, die sie auf der Jagd nach Futter an einem Tag zurücklegen, hüpfen sie über die Steine allmählich das Ufer hoch. Sie lassen sich sehr viel Zeit, richten immer wieder ihre Federn oder ruhen sich kurz aus, bis es wieder einige Meter weiter hoch geht. Die Zwergpinguine sind Gruppenweise unterwegs und die Gruppe wartet immer, bis die hinteren nachkommen. Oben angekommen geht es wie auf Kommando los und sie flitzen durch den Zaun zu ihren Nestern. Ein herrliches Schauspiel für uns und wir freuen uns, über 120 Stück von dieser kleinsten Pinguinart zu sehen!
Da diese Tiere sehr scheu sind, ist Licht verboten und somit auch die Nutzung von Kameras oder Handys. Wir respektieren dies natürlich und behalten die Bilder in unserem Herzen, können euch aber keine Fotos zeigen.

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Oamaru hat für uns ansonsten nicht so viel zu bieten und so schlendern wir am nächsten Tag etwas durch die Stadt und sehen uns den alten Hafendamm an. Ende des 19. Jahrhunderts galt sie als eine der schönsten und finanzstärksten Städte von Australasien und gewann an Bedeutung wegen ihres Handels- und Fischereihafens. Doch die Schliessung des Hafens vor 50 Jahren traf den Ort sehr hart. Heute haben sich viele Künstler angesiedelt und die Stadt besann sich auf das architektonische Erbe für die touristische Nutzung.

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Wir verlassen die Ostküste und fahren zurück Richtung Berge. Auf unserem Weg von Oamaru Richtung Twizel führt uns die Strasse einer interessanten Strecke entlang. Zu Beginn haben wir noch viel Grün und Landwirtschaftsland um uns herum, das bald in eine hügelige Landschaft wechselt. Und darin finden wir die Elephant Rocks, die eine Gruppe von verwitterter Kalksteinfelsen bilden.

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Die Fahrt geht weiter den Stauseen des Waitaki Rivers entlang, wo wir unzählige und endlose Campingplätze sehen. Wir wundern uns ein wenig darüber, denn so richtig schön ist diese Landschaft für uns nicht.

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Ganz anders ist es bei den Clay Cliffs, die wir unterwegs besuchen. Das sind eindrückliche Felsnadeln, die durch ehemalige Gletscher, Erosion und einer aktiven Verwerfungszone (Ostler Fault) auf natürliche Weise so spektakulär geformt wurden. Wir spazieren den Tonklippen entlang und bestaunen die Türme und tiefen Einschnitte und kraxeln in einer Schlucht auf dem losen Gestein etwas in die Höhe.

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Wir kommen in Twizel an, was unser Ausgangspunkt ist, um einen weiteren Versuch zu starten die hohen Berge und ihre Gletscher im Aoraki/Mount Cook Nationalpark zu sehen und zu bewandern.

Hoch hinaus

Der nächste Tag bringt uns jedoch kein Wetterglück und wir fahren zum Lake Pukaki, wo wir nur von Nieselregen empfangen werden, nicht aber von der angeblich phantastischen Sicht auf den Aoraki. Wir sehen auf einem Foto, wie es sein könnte und träumen von dieser Aussicht. Tja, so machen wir keine weiteren Ausflüge oder Wanderungen, Arbeiten etwas und hoffen der morgige Tag wird uns mit Sonnenschein begrüssen.

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Wird heute ein besonderer Tag oder wieder nicht? Wir verlassen die nette Unterkunft in Twizel und das Wetter lässt uns hoffen. Noch hat es einige Wolken, doch die Sonne zeigt sich strahlend am weitgehend blauen Himmel. Wir fahren dem Lake Pukaki entlang und erfreuen uns an dem umwerfenden Ausblick in die schneebedeckten Bergen.

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Unsere Fahrt geht bis weit nach hinten, wo wir Richtung Tasman Gletscher abbiegen und in einem super schnellen Sprint zum Tasman Gletscher View Point hochlaufen. Oben angekommen geniessen wir den phantastischen Ausblick, wenn auch nur sehr kurz, denn die Zeit drängt für unseren abgemachten Termin.

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Also geht es fix zum Flugplatz denn da wartet Allans Geburtstagsgeschenk. Nein, er ist noch nicht im 50er Club angekommen, das geht noch wenige Monate, aber das Geschenk zum halben Jahrhundert geht hoch hinaus. Da heute absolutes Prachtwetter herrscht, ist auf dem Flugplatz Hochbetrieb und wir müssen uns noch ein wenig gedulden. Doch dann geht es los! Wir steigen in den Helikopter, zusammen mit zwei anderen Touristen und dem Piloten und heben ab. Unser Flug geht um den Aoraki herum und wir sehen die anderen hohen Berge mit ihren Gletschern und Schneefeldern wie den Mount Tasman, Mount Dampier, Mount Sefton, die grossen Gletscher Fox, Franz-Josef, Tasman...

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Wir haben einen atemberaubenden Blick auf die Gipfel der Südalpen und Sonne pur, blauer Himmel und kein Wind. Das schlechte Wetter von Gestern kommt uns heute zu Gute, denn es hat etwas geschneit, was die Landschaft noch schöner und weisser erstrahlen lässt. Es ist einfach nur phantastisch!

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Wir landen oben auf dem Tasman Gletscher, auf dem frischen Schnee. Da können wir die Umgebung auf uns wirken lassen, bevor der Flug mit grandioser Sicht wieder zurück geht. Wir können uns nicht satt genug sehen und viel zu schnell sind wir zurück und landen wieder auf dem Flugfeld. Ein unvergessliches Erlebnis!

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Noch berauscht von diesem Flug fahren wir bis zum oberen Parkplatz, von wo aus wir die kurze Wanderung zum Kea Point unter die Füsse nehmen. Auch auf diesem Weg haben wir wunderschöne Blicke in die Berge. Beim Kea Point angekommen, sehen wir zwar keinen Kea, dafür haben wir einen prachtvollen Blick auf den höchsten Berg Neuseelands, den Aoraki. Gerade erst noch sind wir mit dem Helikopter rundherumgeflogen. An diesem Punkt sitzen wir sehr lange, geniessen einfach die unglaubliche Aussicht und lassen den spektakulären Flug nochmals in uns nachklingen.

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Wir müssen uns von diesem schönen Platz losreissen, denn die Fahrt zur nächsten Unterkunft am Lake Tekapo steht heute noch an. Der Rückweg am Lake Pukaki entlang bietet uns herrliche Blicke zurück in die Alpen und der Mount Cook spiegelt sich im See! Immer wieder halten wir an und werfen einen Blick zurück, bis wir uns von den stattlichen Südalpen verabschiedet haben und am Lake Tekapo ankommen.

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Hier verbringen wir den Abend am See und erfreuen uns am Mond, der hinter den Hügel aufgeht. Was für ein herrlicher Abschluss eines unglaublich schönen Tages!

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Himmelsspektakel

Der gestrige Tag brachte so viele Eindrücke mit sich, dass wir den heutigen Morgen sehr gemütlich angehen und mit unseren Holländischen Mitbewohnern plaudern. Danach geht es hoch auf den kargen, braunen Mt. John Hügel, von wo aus wir einen wunderbaren Blick in die Umgebung erhalten. Hier gibt es eine private Forschungseinrichtung mit einem Observatorium und die Region ist bekannt für die Sternenbeobachtung.

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Wir können uns an den braunen Anblick der Umgebung nicht so wirklich gewöhnen, auch wenn wir nun schon viele Tage in solcher verbracht haben. Uns fehlt das Grün, es ist mehr wie eine öde Mondlandschaft und nur an punktuellen Stellen findet sich Grün – meist da, wo es Wasser hat. Und dahin geht es bei uns weiter. Wir fahren zum Lake Alexandrina, von wo aus wir unsere Wanderung um den Lake McGregor starten. Wir geniessen hier die Stille der Natur, es ist einfach nur friedlich hier, nach Tagen mit vielen anderen Touristen eine herrliche Erholung.

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Wir bringen unser Auto zurück zur Unterkunft und spazieren in den Ort, wo wir ein Tiramisu am See geniessen. Später freuen wir uns, eine vollwertige Küche in der Unterkunft zu haben selber «Schinkengipfeli» mit Salat zubereiten zu können, denn die neuseeländische Küche in den Restaurants ist alles andere als unser Geschmack. Und bald ist es dunkel, da steht heute noch ein spezielles Ereignis an. Nein, nicht die Sternenbeobachtung – die haben wir auf Ozeanüberfahrten um vieles schöner – sondern der Blutmond. Eine schöne Mondfinsternis ist das heutige Himmelsspektakel!

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Christchurch

Für uns geht es weiter und zurück an die Ostküste, in die grösste Stadt der Südinsel, nämlich nach Christchurch. Es ist eine unspektakuläre Fahrt, bei der die Landschaft immer flacher wird. Bei der Rakaia Gorge Brücke legen wir einen Zwischenstopp ein und sehen uns die schöne Schlucht an.

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In Christchurch angekommen, schlendern wir durch den riesigen botanischen Garten, bevor wir ausserhalb der Stadt unsere Unterkunft beziehen. Es ist ein über 100 Jahre altes, kleines Haus, das genau richtig für uns ist. Nett und bescheiden eingerichtet mit einem wilden Garten, in dem wir sogar noch Himbeeren pflücken können.

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Die Halbinsel bei Christchurch soll sehr schön sein und genau diese möchten wir heute kennenlernen. Es ist eine spannende Fahrt, die sich über kleine Pässe dahinschlängelt, bis wir in Akaroa, einem französischen Ort, ankommen. Wir schauen uns im kleinen Ort und entlang dem Wasser etwas um, bevor wir zum Otepatotu Scenic Reserve fahren und den Lavericks Peak Loop Track wandern. Dieser Weg führt uns zuerst um und danach auf den Hügel und wir werden immer wieder mit toller Aussicht über die Banks Peninsula belohnt. Leider plagen uns hier unzählige fliegende Ameisen auf dem Gipfel, so dass wir gleich weiterziehen. Nach diesem wunderbaren Tag geht es zurück ins Cottage, wo wir noch ein wenig arbeiten.

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Wir stehen gemütlich auf und fahren in die Stadt, mitten ins Zentrum und schlendern etwas herum. Gerade ist Mittagszeit und da geht es quirlig zu und her.

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Christchurch wurde 2010 und 2011 von verheerenden Erdbeben heimgesucht, die bis heute noch deutliche Spuren zeigen. Wir sehen viele neuere Häuser, wenige ältere mit unterschiedlichem Baustil. Die Kathedrale ist eingehüllt und der Wiederaufbau ist noch immer im Gange oder steht still. An einigen Gebäuden sind die Spuren oder vielmehr Risse und Einstürze immer noch sichtbar. Viele Gebäude davon sind unbewohnt stehen aber noch und sind meist abgesperrt. Weit über 10'000 Häuser wurden inzwischen abgerissen.

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Wir sehen die historische Strassenbahn, die auch durch ein Hotel hindurchfährt und spazieren durch die New Regent Street, wo Anfang der 1930er Jahre eine private Anlage im spanischen Missionsbaustil errichtet wurde, die heute eine Fussgängerzone mit vielen Geschäften ist.

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Uns interessiert aber dieses Ereignis der Erdbeben genauer und so besuchen wir das Erdbeben Museum, in dem wir viel über diese zwei starken, verheerenden Erdbeben erfahren, die die Stadt verändert haben. Was uns nicht bewusst war, dass so viel Schlamm von unten aus dem Boden hochgedrückt wurde. Also vielmehr Wasser, das dann zu Schlamm wurde. Und genau diese Bodenverflüssigung ist auch jetzt ein grosses Problem beim Wiederaufbau. Das Museum stellt diese Ereignisse eindrücklich dar und wir sind einfach nur froh, bleibt heute die Erde ruhig.

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Wir essen noch etwas in der Stadt und gehen in unser hübsches Cottage zurück.

Heisse Quellen

Unsere Reise auf der Südinsel neigt sich dem Ende zu und wir möchten einen gemütlichen Ausklang, um die vielen Eindrücke verarbeiten zu können. So fahren wir nach Hanmer Springs und verwöhnen uns im Thermalbad. Die Fahrt dahin zieht sich in die Länge und es beginnt zu regnen. Da wir die Unterkunft noch nicht beziehen können, nehmen wir kurzerhand einen Zweitagespass für das Bad und setzen uns ins warme Wasser. Herrlich! Es hört nicht auf zu regnen und so liegen wir entspannt im warmen Wasser. Draussen ist so richtig ungemütliches Wetter, kalt und Regen, dafür finden wir in der Unterkunft einen Kaminofen vor und machen es uns mit einem Feuerchen gemütlich.

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Am nächsten Morgen wachen wir auf und es ist so richtig kalt, da heizen wir gleich wieder den Kamin ein. Und draussen regnet es weiterhin ununterbrochen. Unsere Hoffnung, wandern gehen zu können fällt dem Regen zum Opfer und so arbeiten wir morgens, bis wir am Nachmittag erneut ins Thermalbad gehen und das warme Wasser geniessen. Denn die Luft ist 8°C kalt und alle Wasserbecken sind draussen. Wir bewahren also einen kühlen Kopf...

Heute nehmen wir unsere letzte lange Fahrt auf der Südinsel unter die Räder, denn morgen geht es mit der Fähre zurück auf die Nordinsel. Es ist ein unspektakulärer Tag mit einer Fahrt durch hügelige Landschaft und dem Meer entlang. Unterwegs gibt es keine wirklichen Sehenswürdigkeiten und so kommen wir müde von der Autofahrt in Picton an, machen uns etwas zum Essen und einen gemütlichen Abend.

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Haere rā

Früh stehen wir auf, denn um 6:45 Uhr sollen wir bei der Fähre sein, nicht dass sie ohne uns losfährt. Wir finden unseren Platz, machen es uns auf dem Schiff gemütlich und fahren aus dem Queen Charlotte Sound hinaus in die Cook Strasse. Und wieder ist es eine absolut ruhige Fahrt mit kaum Wind und Wellen - wie angenehm. Haere rā – Auf Wiedersehen Südinsel, es war wunderschön!

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Wir kommen entspannt in Wellington an, machen einen kurzen Abstecher zum Beck und die nächste lange Fahrt geht los. Zwischendurch brauchen wir Pausen um unsere Füsse zu vertreten und Allan eine Fahrpause zu gönnen und da machen wir am Paraparaumu Beach einen kurzen Stopp, bevor es immer weiter nach Norden geht. Die Landschaft ist wieder typisch Nordinsel mit den Ausnahmen um den Mount Ruapehu herum. Diesmal können wir die Desert Road fahren, was die Strecke deutlich kürzer macht. Wir sind froh, als wir Taupo abends erreichen und diese lange Fahrt hinter uns haben. Da ist ein leckeres Essen beim Italiener sehr willkommen und danach suchen wir unsere Unterkunft für eine Nacht.

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Coromandel

Am Morgen begrüsst uns die liebe Vermieterin und gibt uns viele Passionsfrüchte, Feigen und Trauben aus ihrem Garten mit auf den Weg. Wie lieb von ihr und vor allem wie lecker! Denn wir lieben ja Passionsfrüchte und die kann man in Neuseeland nicht kaufen.

Unsere Fahrt führt uns nach Rotorua, wo wir nur einen kurzen Halt machen und uns einen leckeren Frappuccino gönnen. Denn Rotorua kennen wir ja vom letzten Jahr. Der nächste Halt ist in Tauranga, wo wir beim Schwarzwaldmetzger vorbeischauen und leckere Würste und Käse kaufen. Von da geht es für uns weiter nach Thames, wo wir unsere Unterkunft für zwei Nächte beziehen. Denn die Coromandel Ecke der Nordinsel mussten wir letztes Jahr bei unserer Reise auslassen, was wir heute nachholen wollen. Nach einem leckeren Wurstsalat spazieren wir noch zum nahegelegenen Strand und schauen uns den herrlichen Sonnenuntergang an.

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Heute nehmen wir es gemütlich, sind wir doch die letzten Tage sehr viel Auto gefahren und morgen wird es erneut ein sehr langer Tag. Wir fahren die wunderschöne Strecke dem Wasser entlang, bis wir Coromandel erreichen, ein kleiner ehemaliger Goldgräberort. Wir schauen uns im Ort etwas um und gehen auf den Kauri Block Walk, eine stündige Wanderung. Hier wurden früher alle Kauri Bäume abgeholzt. Seit knapp 30 Jahren wird versucht diesen Fehler wieder gut zu machen, indem tausende junge Kauri-Bäume gepflanzt werden. Diese wachsen jedoch nicht so schnell und das Anpflanzungsgebiet ist eher klein. Aber diese Bemühungen sind sicherlich besser als nichts zu tun.

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Daheim

Heute ist endgültig Schluss. Wir fahren in Thames zeitig los und steuern das Zentrum von Auckland an. Da holen wir unsere 4 frisch gewarteten Schwimmwesten ab und weiter nördlich die beiden neuen Gasdruckzylinder. Auf dem weiteren Weg nach Norden kommt noch ein grosses Stück leckeren Käse dazu und später erreichen wir Whangarei, wo wir ordentlich Lebensmittel einkaufen. Jetzt ist aber genug, wir wollen nach Hause, zurück zu meerla in Opua. Allerdings schwimmt sie ja nicht im Wasser, sondern steht an Land in der Werft, was immer irgendwie komisch ist.

Nicht komisch ist aber wieder zuhause zu sein, das ist einfach nur schön! Obwohl uns unser Roadtrip mit 7'000km zurückgelegter Strecke sehr gut gefallen hat. Die Südinsel ist wunderschön und sie bietet enorm viel an Natur und Aktivitäten. Wir konnten nicht alles sehen und machen, was wir wollten, wir mussten einige Dinge streichen und doch war es wunderbar, wir vermissen nichts! Zu den Höhenpunkte gehören sicher der Helikopter-Rundflug und überhaupt dieser Tag beim Aoraki Nationalpark, unsere Wanderung im Abel-Tasman-Nationalpark, die Begegnung mit den Pinguinen, der Tag auf dem Postschiff und die Orcas, die Beobachtung der Seebären und Seelöwen...

Eine unglaublich schöne Reise geht zu Ende. Wir sind unendlich dankbar, dass wir das erleben durften!

Jetzt wartet die Arbeit am Unterwasserschiff von meerla auf uns...

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